Rector’s palast

In den neu eröffneten Ausstellungsräumen werden die Sammlungen von vier Abteilungen des Nationalmuseums in Zadar präsentiert.

Historische Quellen erwähnen den Rektorenpalast in Zadar schon im 13. Jahrhundert. Von dieser Zeit bis heute hat das Gebäude viele Veränderungen erfahren, einschließlich der letzten Rekonstruktion und der Eröffnung am 10. Februar 2017.

Im Rektorenpalast finden verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt – Museen, Konzerthallen, Wechselausstellungen, Videogalerie und Multimediatheater. In den neu eröffneten Ausstellungsräumen werden die Sammlungen von vier Abteilungen des Nationalmuseums in Zadar präsentiert. Im ersten Stock des Palastes gibt es eine kontinuierliche Ausstellung „Six Salon Story“ mit sechs historischen Umgebungen, die über die Menschen von Zadar durch historische Perioden sprechen.

Das Forum

Dieser Stadt-Marktplatz aus römischer Zeit befindet sich vor der Kirche des Hl. Donatus und des erzbischöflichen Palastes.

Er wurde vom 1 Jh. v.Chr. bis zum 3.Jh. gebaut und hat die Grösse 45x90m.
Forum ist der Name für alle Hauptplätze in allen Städten des Alten Roms, auf denen sich das komplette öffentliche Leben der Stadt abwickelte. Anfangs befand sich auf seinem südwestlichen Teil ein ca. 2m erhöhtes Kapitolium, inmitten welchem sich ein Tempel, der Jupiter, Junona und Minerva gewidmet war, in die Höhe streckte.

Auf seiner südwestlichen Seite ist ein monumentaler Pfeiler erhalten geblieben, der als „Schandsäule“ diente.

Gruß an die Sonne

An der äußersten Spitze der Halbinsel Zadar, neben der schon weltbekannten Meeresorgel glänzt auch das Werk Gruß an die Sonne, des gleichen Architekten Nikola Bašić.

Der Gruß an die Sonne besteht aus drei Hundert mehrschichtigen Glasplatten, die auf der gleichen Ebene mit der steingepflasterten Uferpromenade kreisförmig angeordnet sind. Der Kreis hat den Durchmesser von 22 Meter.
Der Gruß an die Sonne wurde in Form eines Amphitheaters konzipiert.

Um das Amphitheater werden auf den Steinwürfeln alle Planeten des Sonnensystems mit ihren Umlaufbahnen stilvoll dargestellt. Gleichzeitig mit „dem schönsten Sonnenuntergang auf der ganzen Welt“ schalten sich auch die Beleuchtungselemente, die im Kreis eingebaut sind, ein und erzeugen nach dem eigens für diesen Zweck geschaffenen Szenario ein wunderschönes, außerordentlich effektvolles Lichtspiel, das den Rhythmus der Wellen und der Klänge der Meeresorgel folgt. 

Meeresorgel

Die Meeresorgel liegt in der Nähe der neuen Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe an der Uferpromenade von Zadar.

Sie wirkt wie eine besondere Küstenformation mit einigen Reihen von Treppen, die ins Meer hinabführen. Die Treppen erstrecken sich über etwa siebzig Meter der Küste, und darunter sind auf der Ebene des niedrigsten Wasserstandes senkrecht zur Küste 35 Rohre verschiedener Längen, Durchmesser und Neigungen eingesetzt, die sich schräg bis zum Küstenpflaster erheben und in einem Kanal (einem Serviceweg) enden. Auf diesen Rohren stecken LABIEN (Pfeifen), die sieben Akkorde aus fünf Tönen spielen. Oberhalb des Kanals befinden sich durchbrochene Steinstufen, aus denen der Ton als durch das Meer hinaus gepresste Luft austritt.

Dies ist ein Ort der Verbindung menschlicher Ideen und Techniken mit der Energie des Meeres und der Wellen, mit dem Wasserstand und der Flut, ein Ort zum Entspannen, zum Nachdenken und für Gespräche beim ununterbrochenen Konzert der mystischen Töne dieses „Naturorchesters“.

Die Meeresorgel wurde 2005 nach einem Plan des Architekten Nikola Bašić angefertigt. Dabei leistete eine ganze Reihe von Fachleuten Unterstützung: Der Sachverständige für die Meereshydraulik war Prof. Vladimir Andročec von der Ingenieurswissenschaftlichen Fakultät in Zagreb, die Rohre fertigte Goran Ježina aus Murter, die bekannte Orgelbauerwerkstatt Heferer aus Zagreb konstruierte 35 Labien für jedes Rohr, und musikalisch gestimmt wurden sie von Prof. Ivica Stamać aus Zagreb.